Landkreis Marburg-Biedenkopf
Unsere Schule

KUSS Workshop ‚Mach doch mal Theater – von wegen‘ Biedenkopf

KUSS Workshop ‚Mach doch mal Theater – von wegen‘ Biedenkopf

Mach doch kein Theater – von wegen!

Die zwei fünften Klassen der Hinterlandschule in Biedenkopf nahmen vier Tage lang am KUSS-Festival des Landkreises Marburg-Biedenkopf teil.

Eine Woche lang Theater in der Schule spielen, das war für alle Fünftklässler wirklich neu. Neu war auch der Workshopleiter für die Kinder, Eric Haugh, ein richtiger Schauspieler aus Offenbach, der extra ins Hinterland gereist war, um mit den Fünftklässlern ein Theaterstück auf die Beine zu stellen. Nicht neu war das Thema- ein Hinterländer Thema zudem: Im Deutschunterricht hatten die Klassen das Jugendbuch „Paul Vier und die Schröders“ von Andreas Steinhöfel gelesen.  Die Geschichte spielt an der Lahn und der Ort des Geschehens erinnert stark an Biedenkopf. Schnell fanden sich die Schülerinnen und Schüler in der Geschichte zurecht. Nun sollten die gelesenen Kapitel also auf die Bühne. Eric Haugh richtete im Vorfeld den Text zum Theaterspielen ein und schon waren die Klassen mitten im Rollenvergeben, Texte lernen, Kostüme aussuchen und Wege ablaufen. Da war viel Spielfreude, aber auch viel Disziplin vonnöten. Nach wenigen Tagen hatten die Kinder sieben Szenen entwickelt und beherrschten sicher ihre Texte. Das konnte sich sehen lassen!

Am Freitag dann stiegen 48 Kinder in Biedenkopf nach dem letzten Gong des Schultages in den Bus und fuhren gemeinsam mit ihren Lehrerinnen Carola Doruch und Marylin Prange nach Marburg zur Präsentation der Workshopergebnisse im Theater am Schwanhof, denn fünf von hundert Workshops, die in dieser Woche im Landkreis stattgefunden hatten, durften ihre Ergebnisse vor großem Publikum zeigen und die F5a und F5b waren dabei! Ja, es waren 200 Zuschauer, ja, alle hatten mächtig Angst und ja, es war ein voller Erfolg!

 

                                                                                                                                                                            (M. Prange)