Landkreis Marburg-Biedenkopf
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Schüler suchen Berufe, die zu ihnen passen – Infobörse

Schüler suchen Berufe, die zu ihnen passen

Infobörse soll für Fragen und Kontakte genutzt werden

 

Biedenkopf. Anregungen dazu, welchen weiteren Bildungsweg sie nach ihrem Schulabschluss einschlagen können, haben die Schüler des Standorts Biedenkopf der Hinterlandschule bei einer Berufs-Informations-Börse erhalten. Vertreter aus zwei Dutzend Firmen und Institutionen waren dafür in die Schule gekommen und standen den Schülern bei deren Fragen Rede und Antwort. Schulleiter Jochen Lang ermutigte die Jugendlichen zum Auftakt der Berufsbörse, rege davon Gebrauch zu machen, die verschiedenen Berufsmöglichkeiten tatsächlich auf Herz und Nieren zu prüfen. „Dabei geht es nicht darum herauszufinden, welches der wichtigste Beruf ist, sondern welches der richtige für euch ist“, gab er zu bedenken. Denn von der Berufswahl hänge viel ab. Nicht nur der Verdienst, sondern auch die eigene Zufriedenheit. Schließlich verbringe man einen Großteil seines Lebens auf der Arbeit, sodass diese nicht nur lästige Pflicht sein, sondern einem auch Spaß machen sollte. Vor diesem Hintergrund könne die Berufsbörse bewusst dazu genutzt werden, Fragen zu stellen und Auskünfte einzuholen, aber vielleicht auch schon Kontakte zu Betrieben anzubahnen, in den sich die Schüler vorstellen können, einmal zu arbeiten. Für die Hauptschüler der Jahrgangsstufen 7 und 8 sowie die Realschüler der Stufen 8 und 9, also jene Schüler, die vor dem Praktikum beziehungsweise dem Übertritt in eine Ausbildung stehen, war die Teilnahme an der Berufsbörse daher verpflichtend. „Wir freuen uns aber auch darüber, dass viele Eltern mitgekommen sind“, sagte Lang. Denn die seien bei der Berufswahl ihres Nachwuchses auch ein entscheidender Faktor. Die Bandbreite der bei der Börse vertretenen Betriebe reichte von Industrieunternehmen wie den Firmen Roth, Elkamet oder Banss über den Einzelhandel wie etwa Schäfers Backstuben bis hin zur Bundespolizei, der Bundeswehr oder dem Rettungsdienst. Auch Industrie- und Handelskammer, die Kreishandwerkerschaft sowie die Arbeitsagentur waren mit eigenen Ständen auf der Börse vertreten und nahmen sich der Fragen der Schüler an. Die interessierte vor allem, wie lange eine Ausbildung in den verschiedenen Berufen dauert, welche Voraussetzungen dafür nötig sind und wie genau ein Arbeitstag aussieht. Aber auch Fragen zu Bewerbungen und worauf dabei geachtete werden muss, beantworteten die Experten. (val)

Eileen Biedenkopf, Ausbilderin für die Industriekaufleute bei Weber in Breidenbach, beantwortet die Fragen eines Schülers, der diese in einen Bogen einträgt. (Foto: Valentin)

Was muss man als Rettungssanitäter können und wissen? Mit dieser Frage konfrontieren die Schülerinnen Florian Ackermann vom Rettungsdienst des DRK. (Foto: Valentin)

Michael Donges, Personalleiter der Firma Roth in Buchenau, gibt den Schülern Tipps, worauf es bei einer Bewerbung ankommt. (Foto: Valentin)